Viele junge Menschen glauben an Gott und ein Leben nach dem Tode
Jeder zweite junge Mensch in Deutschland glaubt offenbar an Gott und ein Leben nach dem Tode. Dieses ergibt sich aus der Auswertung von 7.000 Online-Fragebögen, die Jugendliche im Alter von 17 bis 21 Jahren im Rahmen des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung ausgefüllt haben.
Mehr zu den Ergebnisse einer Online-Befragung der Bertelsmann Stiftung gibt es > hier
Fragen zur religösen Mediennutzung
Wie stark Jugendliche Medien Internet, Fernsehen oder Zeitungen und Bücher nutzen, um sich über Religiosität und Spiritualität zu informieren, wollen die Medienarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Bertelsmann Stiftung in einer gemeinsamen Untersuchung herausfinden. Hierfü wird das Befragungstool "Religionsmonitor" der Bertelsmann Stiftung um entsprechende Fragen erweitert.
Mehr dazu finden Sie auf den Internetseiten der EKD > hier
Religionsunterricht-Störfaktor in der Schule? Ein Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Rupp auf der GEW Tagung am 3. März 2010
Noch in den 90er Jahren galt der Religionsunterricht als ein fortschrittliches Fach in der Schule. Hier wurde mit methodischer Vielfalt unterrichtet. In einer verstärkt eigenständigen Schule hängt die Position des Religionsunterrichtes nun entscheidend davon ab, wie es Religionslehrerinnen und Religionslehrern gelingt, sich in die Schule zu integrieren und ihr Fach und ihre Inhalte plausibel zu machen.
Den Vortrag können Sie > hier als PDF Dokument herunterladen
Ein Freund und Förderer des RU ist gestorben. Zum Tod von Gerhard Martin
Wie verbindet man erfolgreich „Theorie“ und „Praxis“, zumal in einem so komplexen Feld zwischen Theologie, Religionspädagogik und Religionsunterricht? Im Leben und Wirken von Gerhard Martin ist abzulesen, wie diese Aufgabe eine ständige Herausforderung bleibt und wie sie erfolgreich gelöst werden kann.
In den „unruhigen“ 60er- Jahren, als in einer kritischen Jugend die Forderung nach „massenhaftem Austritt“ aus dem RU kursierte, hielt er mit seinem RU im Gymnasium nicht nur dieser kritisch-fragenden Schülerschaft stand. Er entwickelte schon damals mit anderen zusammen Konzeptionen für einen RU, der auf diese Herausforderungen einging und der sich fest und unverzichtbar in den schulischen Bildungsauftrag integrierte.
Als Gründungsdirektor des Pädagogisch- Theologischen Zentrums in Stuttgart konnte er diese Konzeptionen mit anderen weiter entwickeln und sie über Lehrplanarbeit, Schulmaterialien und Fortbildungen für die Praxis fruchtbar werden lassen. Gerhard Martin hat den Kontakt zu allen Feldern der Bildungsarbeit in Schule und Gemeinde, auch zu den weniger beachteten „Randfeldern“, immer intensiv gepflegt. Er hatte zwei „Lieblingskinder“: den RU und den KU. Im „Gesamtkatechumenat“ sah er den Schlüssel, Spiritualität, Sinnsuche und Sinnfindung in allen Feldern von Schule und Gemeinde zu stärken.
Sein Amt als Direktor des PTZ verlangte politische Weitsicht und diplomatisches Geschick: In Gesprächen und Verhandlungen mit kirchlichen und staatlichen Verantwortlichen hat er viel für die Verbesserung der Rahmenbedingungen und für die Qualifizierung der Lehrkräfte erreicht. Lange vor dem Start des PTZ, schon 1961 gehörte er zu dem kleinen Kreis engagierter Religions- Lehrkräfte, die die Fachgemeinschaft evangelischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Württemberg gründeten. Dieser Kreis wusste, wie nötig der kollegiale Zusammenhalt und eine gute Fortbildung für das Gelingen des RU, und damit auch für die Präsenz der Kirche in der Gesellschaft sind.
Der Tod ereilte Gerhard Martin, für uns alle unfassbar, kurz vor seinem 80. Geburtstag. Bis zuletzt hatte er in Bildungsfragen Position bezogen, mit anderen für den Erhalt des Hauses Birkach als einer „Heimat“ für kirchliche Bildungsverantwortung gekämpft.
Die fg verliert in Gerhard Martin nicht nur eines ihrer Gründungsmitglieder. Sie verliert einen Mitstreiter, der die Praktiker tatkräftig und solidarisch unterstützt hat, gerade auch auf den schwierigsten Feldern der Bildungsarbeit. Und sie verliert einen Kollegen, der weit in die Zukunft blickte und die Ideen entwickelte, mit denen neue Herausforderungen bewältigt werden können. Das bewies er einmal mehr bei der 40-Jahr- Feier der fg, bei der er den Festvortrag hielt – und vermutlich hätte er auch für die 50-Jahr-Feier wesentliche Anstöße eingebracht.
Im Psalm 90 heißt es: „Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn`s hoch kommt, so sind`s achtzig Jahre, und wenn`s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen“. Das Leben von Gerhard Martin war in diesem Sinne „köstlich“, gerade auch in seiner Mühe um den RU und um die Religionslehrerschaft. Dafür sind wir dankbar!
Andreas Stonis
WebQuests - abenteuerliche Surensuche im Internet
Auf den Seitent der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen Baden-Württemberg sind umfangreiche Informationen zu Webquests zusammengestellt. Die Informationen sind auf Praxis ausgerichtet und verweisen auf die lerntheoretischen Grundlagen von Webquests. Die Ausführungen sind mit zahlreichen praktischen Beispielen und Verweisen auf weiterführende theoretische Überlegungen versehen.Ausgezeichnet geeignet für Personen, die sich einen schnellen aber fundierten Überblick über die Arbeit mit Webquests verschaffen wollen.
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 Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt
Das Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. hat erstmalig eine deutschlandweit repräsentative Dunkelfeldbefragung zur Jugenddelinquenz und zu möglichen Bedingungsfaktoren durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Analyse der Jugendgewalt, in Opfer- wie in Täterperspektive. Die große Befragtenanzahl hat es zudem ermöglicht, weitere Themen wie die Computerspielabängigkeit, die Integration von Migranten und die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen und Verhaltensweisen zu untersuchen.
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Das Schulpapier der Landeskirchen
“Freiheit, Gerechtigkeit, Verantwortung”, unter diesen drei Kernworten der Reformation bestimmt eine gemeinsame Verlautbarung der Evanglischen Landeskirchen in Baden und Württemberg deren Position in den gegenwärtigen bildungs- und schulpolitischen Fragestellungen. Die Landessynode hat auf ihrer Frühjahrstagung dieses Papier diskutiert und mit sechs Punkten in einer Entschließung die Position der Verlautbarung bekräftigt. Unten können Sie das Positionspaier der Landeskirchen und die Entschließung der württembergischen Landeskirche als PDF-Datei herunterladen. Wir laden Sie ein, in usnerem Forum dieses Papier und die Standpunkte der Landessynode zu diskutieren.
Download: > Schulpapier der Landeskirchen > Entschließung der württembergbischen Landessynode
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